| Aus dem Tagebuch eines VS |
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Aus dem Tagebuch eines/r Vertrauensschüler/in
Sonntag, 8.8.
Heute war es endlich so weit: Die Akademie der Zauberei öffnete ihre Pforten. In wehenden, schwarzen Umhängen reisten die Schüler an; voller Vorfreude und in einigen Fällen auch Nervosität. Auf dem Burghof begrüßten wir die jungen Zauberer und konnten schon jetzt sehen, wie neue Freundschaften geknüpft wurden.
Schließlich wurden die Schüler in die Große Halle der Akademie geführt: Ein großer Saal, der von vier langen Tischen dominiert wird, gesäumt von großen Bannern in den Häuserfarben.
Wir Vertrauensschüler und auch die Zweit- und Drittklässler, die ihre Häuser schon kannten, setzten uns gleich an die Tische, während für die Neulinge in der Schülerschaft das große Zittern begann. Der sprechende Hut wurde in die Halle getragen und verkündete einem jeden Schüler feierlich sein neues Haus. Unter tosendem Applaus empfingen wir die Jungzauberer in unserer Gemeinschaft; das Haus ist für einen Hogwartsschüler von entscheidender Bedeutung. Hier findet er während seiner Ausbildung nicht bloß Freunde, sondern eine Familie, die ihn durch seine Schulzeit begleitet. Dementsprechend durften wir uns nach dem Essen mit unseren Hauslehrern in die Gemeinschaftsräume zurückziehen, um einander besser kennenzulernen.
Am frühen Abend folgten die ersten Trainingseinheiten im Quidditch. Professor Teleri erklärte zunächst die Regeln und ließ einige Manöver einstudieren, bevor ein Testspiel angesetzt wurde. Völlig ausgepowert freuten wir uns schließlich auf das Abendessen. Doch plötzlich klopfte es an der Tür und zwei Mitarbeiter des Ministeriums erschienen. Sie hatten eine Lieferung für die Akademie, die offenbar keiner der anwesenden Lehrer bestellt hatte. Es handelte sich um ein Artefakt, das mit je drei großen Kugeln und Kristallen besetzt war. Runen verzierten das Holz, aus dem es geschnitzt war. Man entschied sich dafür, es als Zierde vor den Punktegläsern zu platzieren, die noch ziemlich leer waren...
Montag, 9.8.
Der erste Schultag in der Akademie der Zauberei begann für viele Schüler ein wenig zu früh. Doch nach einem üppigen Frühstück fühlten wir uns alle für den Unterricht bereit.
In Zaubertränke lehrte uns Professor Black (Haltung, Kinder!) die Besonderheiten des Nectarus Nox, einem Schlaftrunk, der zudem schützend wirken kann. Die größte Herausforderung der Stunde war nicht bloß das Mitschreiben vieler diktierter Fakten, sondern dabei die Haltung eines geraden Rückens und ein stets freundlich lächelndes Gesicht.
In Kräuterkunde wurden uns von Professorin Rayne die Charakteristiken verschiedener Pflanzen beigebracht. Schließlich durfte jeder Schüler einige Samen aussähen, die in den folgenden Tagen tatsächlich zu keimen begannen (und eine Woche später schon über zehn Zentimeter in die Höhe geschossen sein würden...).
In Wahrsagen brachte uns Professorin Gorgon das Legen von Tarotkarten näher. Neben der Geschichte des Tarots und seiner Zusammensetzung wurden auch einige Legearten besprochen und vor der Klasse vorgeführt.
Hungrig begaben wir uns zum Mittagessen – wo das Tischdienst-habende Haus Ravenclaw in einen Streit mit Hausmeister Mr Filch verstrickt war. Dieser warf den Schülern vor, sie hätten eine der Kugeln des Artefakts aufgebrochen und die große Halle verwüstet. Ebenso habe er Bissspuren an der Tür gefunden. Tatsächlich lagen auf dem Boden verstreut Haare und einer der Kristalle fehlte. Schließlich konnten die Ravenclaws jedoch glaubhaft ihre Unschuld beteuern und das Mittagessen wurde in die Halle gebracht.
Die ganze Aufregung war schon bald vergessen, als die ersten Spiele der Quidditchsaison angepfiffen wurden. In einem spannenden Match besiegte Ravenclaw Slytherin, während Gryffindor Hufflepuff schlagen konnte. In keinem der beiden Spiele wurde der Schnatz gefunden – um nicht bis spät in die Nacht zu spielen, pfiff Professor Teleri frühzeitig ab.
Abends boten Professor Todd und Miss Moonsteen eine Duellier-AG in der Großen Halle an. Diese endete jedoch in einem Streit darüber, welche Zauber man jungen
Dienstag, 10.8
Heute Morgen bekamen auch die Hufflepuffs beim Tischdienst den Zorn des Filch zu spüren: Dieses Mal waren die beiden restlichen Kugeln auf dem Artefakt
Der Unterricht gestaltete sich wieder sehr abwechslungsreich: In Verteidigung gegen die dunklen Künste begannen wir, den Lebenslauf des Schwarzmagiers Gellert Grindelwald zu untersuchen. Professor Todd lehrte uns zudem am Ende der Stunde zwei Zauber, den Stupor und den Confundo (die Macht beider Sprüche demonstrierte er an den Vertrauensschülern im Raum).
In Muggelkunde erzählte Professorin Lovegood die Geschichte der Talismane und ihre Zusammensetzung. Jeder von uns durfte einen Talisman basteln, der in der Muggelwelt unerlässlich ist; fällt man beispielsweise hin und verlangsamt den Sturz durch einen Schwebezauber, so kann man den umstehenden Muggeln erzählen, der Talisman habe Glück gebracht und den Sturz vermindert. So redet man sich heraus, wenn Muggel einen beim Zaubern erwischen.
Nach dem Mittagessen folgte die letzte Unterrichtsstunde in Pflege magischer Geschöpfe. Professor Weasley nahm das Thema Werwölfe und Wolfsmenschen durch und brachte uns bei, wie man beide Geschöpfe voneinander unterscheiden kann.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit Quidditchtraining und dem Anfertigen von Hausaufgaben. Abends boten Professor Todd und Miss Moonsteen abermals eine Duellier-AG an, die dieses Mal auf dem Quidditchfeld stattfand.
Sie lehrten uns verschiedene Zauber, die in Duellen hilfreich sein könnten. Ihre Macht wurde erneut an uns Vertrauensschülern demonstriert. Nach mehreren Stupors und einigen blauen Flecken, beschlossen wir kollektiv, Professor Todd nicht mehr zu mögen...
Schließlich war es Zeit, ins Bett zu gehen – die Bettruhe sollte schließlich eingehalten werden. Doch als wir in unseren Betten lagen, hörten wir plötzlich hohe Schreie auf den Fluren. Noch bevor wir mit Zauberstäben bewaffnet zur Tür stürzen konnten, wurde uns von Professoren auf dem Gang befohlen, das Zimmer nicht zu verlassen. Es dauerte nicht lang, bis wir einen Kampf auf den Fluren anhören konnten. Wie gebannt lauschten wir in die Stille hinein, hofften dass es endlich vorbei sein würde.
Nach bangen Minuten, in denen unsere Professoren auf den Gängen gegen ein magisches Wesen kämpften, herrschte plötzlich Stille. Die Kreatur war verjagt worden.
Mittwoch, 11.8
Beim Frühstück herrschte Verunsicherung in der Großen Halle vor. Einige Hauslehrer hatten ihren Schützlingen erzählt, dass in der Nacht eine Todesfee in der Akademie aufgetaucht sei. Doch wie konnte eine Todesfee die magischen Barrieren der Schule durchbrechen? Und wieso tauchte sie ausgerechnet jetzt auf? Erste Verdachte richteten sich auf das Artefakt, das inzwischen von der ehemaligen Aurorin Miss Moonsteen bewacht wurde. Was, wenn die Todesfee aus diesem Artefakt ausgebrochen war? Und wenn die anderen beiden fehlenden Kristalle für zwei weitere mächtige Kreaturen standen? Einige Schüler waren sich sicher, in dem Geschöpf, das Teleri zwei Tage zuvor angegriffen hatte, einen Wolfsmenschen erkannt zu haben. Ein Brief des Ministeriums gab kaum weiteren Aufschluss. Offenbar wussten die Leute dort selbst nicht so genau, was dieses Artefakt zu bedeuten hatte und wieso es in der Akademie gelandet war. Aber offiziell ging man davon aus, dass es nicht weiter gefährlich sei...
Trotz aller Aufregung mussten wir in den Unterricht gehen.
In Zaubertränke wurde uns das Brauen des Saftes der Entspannung und inneren Reinigung gelehrt, der, auf der Haut aufgetragen, müde Lebensgeister weckt. In Kräuterkunde redeten wir über Kräuterkosmetik und ihre Vorteile gegenüber üblicher Pflegeprodukte. Schließlich stellten wir Kräuterseifen her. Wahrsagen gestaltete sich ebenfalls als abwechslungsreich: Wir wandten unser Wissen aus der letzten Stunde an, um uns gegenseitig Tarotkarten zu legen und deuten.
Nachmittags wurde wieder um den Quidditchpokal gespielt. Dieses Mal besiegte Ravenclaw Hufflepuff und Slytherin Gryffindor – heute wurde in beiden Matches der Schnatz gefunden (jeweils vom Siegerteam).
Abends erzählte Professorin Rayne von einer mächtigen Pflanze, die alle hundert Jahre bei Neumond aufleuchtet und mit ihrer Kraft den Wald beschützt. Da dies die Nacht ihres Leuchtens sei, wollte sie sie mit einem Schutzzauber stärken. Sie bot uns an, sie zu begleiten, damit wir gemeinsam einen Schutzzauber sprechen können. Schließlich bildete sich eine große Gruppe, die nachts mit einigen Professoren in den Wald aufbrach. Dort fanden wir die Pflanze, doch kurz nachdem wir unseren Zauber gesprochen hatten, hörten wir ein wolfsähnliches Heulen. Plötzlich leuchteten Augen im Dickicht auf! Wir versuchten, so schnell wie möglich zur Burg zurück zu kommen, doch bei der Suche nach der Pflanze waren wir vom Weg abgekommen. Und plötzlich stand er vor uns: Der Wolfsmensch, der schon am Montag Professor Teleri niedergerungen hatte. Mit Schutzzaubern versuchten wir, uns zu verteidigen, doch die Flüche konnten ihn nur kurz abhalten. Als Magiebrecher war der Wolfsmensch in der Lage, unsere Zauber abzublocken und wieder anzugreifen.
Schließlich schafften wir es, ihm zu entkommen und kamen vom Regen durchnässt und müde an der Burg an.
Was für ein Tag!
Donnerstag, 12.8
Heute Morgen kam ein Brief des Ministeriums an, in dem ein Notfallplan zum Umgang mit dem Artefakt geschildert wurde. Offenbar waren in den drei Kugeln drei mächtige magische Kreaturen gefangen worden, die man mithilfe der Kristalle gebannt hatte. Ein paar Schüler von Slytherin hatten die Runen auf dem Artefakt entschlüsselt und somit drei Bannsprüche entdeckt.
Zudem wurde Professor Todd von vielen Schülern mit Misstrauen beobachtet. Seine Angewohnheit, seinen Getränken einen fraglichen Trank beizufügen, war einigen schon zu Beginn der Woche aufgefallen. Es gab sogar Behauptungen, sein seltsames Verhalten rühre von einem Imperius-Fluch her. Gemeinsam beschloss man sich, bei einer günstigen Gelegenheit den Trank des Professors zu stehlen und durch den Nectarus Nox zu ersetzen, der den Imperius-Fluch aufheben kann.
Den Schrecken von gestern noch in den Knochen sitzend, begaben wir uns in den Unterricht. Verteidigung gegen die dunklen Künste drehte sich erneut um Gellert Grindelwald und dessen unrühmliches Ende. In Muggelkunde überlegten wir, wie man sich Ausreden ausdenkt, wenn man von Muggeln beim Zaubern erwischt wird. Schließlich lernten wir in Pflege magischer Geschöpfe die Sumpf- und Waldkrattler kennen. Professor Weasley hatte einige Exemplare der Waldkrattler bei sich, für die wir draußen nach Futter suchen wollten.
Auf einem Stein im Wasser lag ein Gelege von leuchtenden blaugrünen Eiern, ein Nest eines magischen Geschöpfes, das keinem von uns bekannt war. Professor Weasley wollte eines der Eier an sich nehmen und untersuchen, doch die Berührung ließ ihn vor Schmerzen zusammenzucken. Offenbar waren die Eier durch einen Zauber geschützt und bereiteten jedem, der sie berührte, große Schmerzen. Schließlich schafften wir es doch noch, das Gelege zu zerstören. Unter den Eiern fanden wir einen Kristall – passend zu dem Artefakt. Hatten wir etwa eine Möglichkeit gefunden, die Kreaturen wieder in ihr Gefängnis zu bannen?
Beim Abendessen zeigte uns Professorin Rayne einen Brief vom Ministerium, auf dem in Bildern Anweisungen zum Bannen magischer Geschöpfe standen.
Abends trafen sich Schüler aller Häuser, um gemeinsam zu besprechen, wie man in dem all vorgehen sollte. Man hatte einen von drei Kristallen, die Bannsprüche und eine Anleitung, wie die Bannkreise gezogen werden sollten. Rein theoretisch fehlten also nur noch zwei Kristalle. Doch woher sollte man die nehmen?
Fr, 13.8
Heute Morgen spielten die Probleme der letzten Tage keine Rolle mehr, denn heute war der große Tag: Erst Prüfungen, dann das Quidditchfinale.
Den Vormittag nutzten wir alle, um den Unterrichtsstoff zu wiederholen, schließlich wollte jedes Haus bei den Prüfungen glänzen. Nach dem Mittagessen war es schließlich so weit und wir bekamen unsere Prüfungsbögen. Nach einer knappen Stunde waren die ersten Schüler fertig und verließen die Prüfungsräume.
Was für eine Entspannung!
Die nächsten Stunden wurden draußen im Freien oder dösend auf dem Bett verbracht – abgesehen von den Ravenclaws, die ihre Direktanbindung zur Bibliothek und eine fiese List nutzten, um sich (ohne Miss Moonsteens Wissen...) das Artefakt „auszuborgen“. Ebenfalls wurde Professor Todds Gebräu durch Nectarus Nox ausgetauscht und dem Professor heimlich wieder untergeschoben.
Schließlich wurden die beiden großen Quidditchspiele angepfiffen. In der ersten Partie konnte Slytherin Hufflepuff besiegen. Dann kam es zum Kampf der Quidditchgiganten: In einem spannenden Match traten Ravenclaw und Gryffindor, Favoriten des Turniers, gegeneinander an. Schließlich fand Gryffindor den Schnatz und siegte mit knappen fünf Punkten über Ravenclaw. Doch das störte diese nicht sonderlich, denn mit der Punktedifferenz aus den vorherigen Spielen wussten sie im Moment des Abpfiffs, dass sie den Quidditchpokal gewonnen hatten...
Die ausgelassene Stimmung wurde kurz vorm Abendessen getrübt, als die Schüler erfuhren, dass Miss Moonsteen ohnmächtig geworden war. Offenbar war sie den Schreien der Todesfee ausgesetzt gewesen. Glücklicherweise hatten die Professoren sie rechtzeitig verjagen können, bevor die Schreie tödlich für ihr Opfer wurden.
Während des Essens und am frühen Abend war uns allen ziemlich mulmig zumute. Ausgerechnet Miss Moonsteen, die schließlich eine Aurorenausbildung hinter sich hat...!
Der Abend wurde nicht besser, als Professor Todd befahl, dass sich alle Schüler in der großen Halle versammeln. Der Austausch des Tranks war ihm aufgefallen und nun wollte er die Schuldigen bluten sehen. Doch bevor er seine Wut an unserem Schulsprecher auslassen konnte, ertönte auf dem Burghof plötzlich ein schriller Schrei, der durch Mark und Bein ging.
Alles drängte zu den Fenstern, um zu erkennen, dass die Todesfee und ein Fischmensch die Burg angriffen.
Sofort befahlen die Professoren, die Große Halle von innen zu verriegeln, bevor sie auf den Burghof stürmten, um zu kämpfen. Nachdem die Schüler alleine zurückgeblieben waren, brach Chaos aus. Was sollte man nun tun? Die Geschöpfe konnten erst dann gebannt werden, wenn alle Kristalle wieder da waren!
Schnell war ein Plan gefunden: Der Kristall des Fischmenschen hatte an seinem Brutplatz am See gelegen, also musste der des Wolfsmenschen im Wald zu finden sein. Eine kleine Gruppe von Schülern wurde in den Wald geschickt, um den Stein zu finden. Auf dem Weg in den Wald schloss sich Professor Weasley uns an und hörte im Rennen unserem Plan zu. Er erzählte, dass die Todesfee einen Kristall als Kette trug, die einer der Lehrer ihr entreißen müsse.
Im Dunkeln des Waldes wurde der Stein schließlich gefunden – doch sobald die Gruppe den Weg zur Burg wieder antrat, erschien der Wolfsmensch hinter ihnen. Abermals konnten ihn Flüche bloß kurzzeitig aufhalten, sodass es zu einem Rennen um Leben und Tod wurde. Schließlich erreichte man die Burg, wo sich die Professoren der Verteidigung ihrer Schüler annahmen. Professor Gorgon warf uns die Kette mit dem Stein der Todesfee zu und eilig hasteten wir in die Große Halle zurück.
In der Zwischenzeit hatten sich dort vier Gruppen gebildet: Eine verbarrikadierte die Tür der Großen Halle und schützte sie mit Zaubern. Die restlichen drei Gruppen hatten Bannkreise gezogen. In dem Kreis lag einer der Kristalle, auf die die Zauber gesprochen wurden, die man entschlüsselt hatte. Schließlich steckte man die Kristalle in das Artefakt und bildete einen großen Kreis darum.
Doch plötzlich krachte etwas gegen die Tür und ein lautes Heulen erklang! Die Professoren waren immer weiter zurückgewichen und schließlich hatte sich der Wolfsmensch einen Weg in die Burg bahnen können. Immer wieder erneuerten die Schüler an der Tür ihre Schutzzauber, damit das Ritual beendet werden konnte.
Immer lauter wurden die gemurmelten Zaubersprüche, die allmählich den Lärm des Kampfes im Burghof übertönten.
Plötzlich war es vollbracht: Die Kreaturen fielen in sich zusammen und konnten besiegt werden! In einem Moment es Unglaubens und der Fassungslosigkeit hätten die Bewacher der Tür beinahe ihre Professoren angegriffen, als diese völlig fertig in die Große Halle taumelten. Ihnen stand die Anstrengung genauso ins Gesicht geschrieben wie uns Schülern.
Aber es war geschafft – die Monster waren besiegt und die Akademie gerettet!
Sa, 14.8
Beim Frühstück hielt Professor Todd eine kurze Rede, in der er erklärte, dass ihm offenbar jemand durch den Trank seinen Willen aufgezwungen hat. Er gab zu, das Artefakt zerstört und die Kreaturen somit freigelassen zu haben, als er unter dem Bann eines mächtigen Magiers gestanden hatte. Doch wer ihn zu diesen Taten gebracht hatte, wusste er nicht.
Abschließend wurde die letzte Prüfung abgenommen. Für Verteidigung gegen die dunklen Künste mussten die Schüler beweisen, dass sie einige Zauber ausführen konnten – erneut an uns Vertrauensschülern, hurra!
Nach dem Mittagessen boten die Professoren Lovegood und Weasley eine Tanz-AG an, in der viele Interessierte den Eröffnungstanz für den Abschlussball einübten.
Und schließlich wurde für viele Schüler der Höhepunkt der Woche das lang ersehnte Quidditchspiel Schüler gegen Lehrer/Vertrauensschüler. Angefeuert von ihren Fans (die sich gegenseitig mit lustigen Sprüchen anbrüllten), gaben beide Teams ihr bestes und schließlich siegten die Schüler mit knappen 10 Punkten Vorsprung vor dem Team aus Lehrern und VS. Aber nächstes Jahr... ;)
Nach dem Spiel eilten die Schüler zum Abendessen und danach in ihre Schlafsäle, denn der heißbegehrte Abschlussball stand bevor. Die Mädchen zogen ihre schönsten Kleider an und die Jungen holten ihre Ballpartnerinnen schließlich ab, um sich vor der Großen Halle zu versammeln. Der Ball wurde von den Absolventen der Tanz-AG eröffnet, doch sobald die Musik umschwang, standen alle auf der Tanzfläche. Traditionell ist der Abschlussball der einzige Moment in der Woche, in dem die Betreuer ihre Rollen ablegen, um gemeinsam mit den Teilnehmern richtig feiern zu können. Und der Ball wurde ein toller Erfolg – wirklich jeder schwang das Tanzbein und zur Erfrischung konnte man sich mit leckerem Eistee auf den Balkon zurückziehen, wo ununterbrochen lustige Gespräche geführt wurden.
Ein toller Abend!
So, 15.8
Heute war der wohl traurigste Tag der Woche. Noch vor dem Frühstück wurden die Koffer gepackt und anschließend die Zimmer geräumt.
Am Vormittag versammelten sich alle Schüler in der Großen Halle, wo eine feierliche Abschlusszeremonie stattfand, in der die Zeugnisse und die korrigierten Prüfungen verteilt wurden. Schließlich wurden die Ravenclaws als Gewinner des Quidditchpokals geehrt.
Und dann kam der große Augenblick, auf den alle gewartet haben. Wer gewinnt den diesjährigen Hauspokal? Die ganze Woche über hatten sich Gryffindor und Hufflepuff ein spannendes Rennen geboten, doch letzten Endes setzte sich Hufflepuff knapp durch und gewann zum ersten Mal den heißbegehrten Preis.
Dann begann das große Abschied nehmen, das von vielen Tränen begleitet wurde. In der letzten Woche war so viel passiert und nun fiel es schwer, die neuen Freunde wieder gehen zu lassen.
Doch wir alle trösten uns damit: Im nächsten Jahr wird die Akademie erneut seine Pforten öffnen! |



Schülern beibringen dürfe und welche nicht. Schließlich wurde die Schülerschar getrennt; jeder durfte selbst aussuchen, ob er bei Miss Moonsteen defensive Zauber lernen wollte oder bei Professor Todd offensive. Letztendlich kam keiner der Kurse zustande, denn ein lautes Brüllen auf dem Burghof ließ die Zauberer erstarren. Professor Teleri wurde von einer haarigen Bestie angegriffen! Erst ein Zauber von Professor Todd konnte sie verjagen, woraufhin Teleri in die Krankenstation gebracht wurde.
zerbrochen, nun fehlten alle drei Kristalle. Der Boden war voll mit schleimigen Fußspuren, die sich vor dem Frühstück nicht wegzaubern ließen. Noch vor Unterrichtsbeginn beschlossen die Professoren, das Artefakt in der Bibliothek einzuschließen, da ihnen diese Sache nicht mehr geheuer war. Auch wurde eine Eule an das Ministerium geschickt, in der nach dem Ursprung des Artefakts gefragt wurde.











